Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

bei unserer Arbeit haben wir so oft interessante neue Ideen entdeckt, dass wir uns einmal intensiv damit beschäftigen wollten, wie man heute in einer Stadt Platz nimmt.

Platz nehmen werden immer mehr ältere Menschen. Viel diskutiert wird aktuell die Frage, wie Städte aussehen sollen, wenn rund ein Drittel ihrer Bewohner älter sind als 65 Jahre. Wir haben uns umgeschaut und mit Experten über anstehende Veränderungen gesprochen. Muss man bei der Stadtmöblierung umdenken? Woran können sich Kommunen bei der Planung orientieren? Gibt es überzeugende Best-Practice-Beispiele?

 

Erfreulich, doch in der Konsequenz für viele Politiker überraschend, ist der Wunsch nach mehr Bürger-Beteiligung. Der öffentliche Raum gewinnt an Bedeutung, deshalb wollen die Menschen in ihrer Stadt auch gefragt werden und mitreden. Immer mehr rückt dabei E-Participation in den Fokus. Zeit einmal zu schauen, welche Erfahrungen man mit der Kommunikation via Internet bis jetzt gemacht hat. Doch nicht nur das. Die intensive Beteiligung von Kindern und insbesondere auch Jugendlichen erweist sich als ein sehr erfolgreiches Kosten-Nutzen orientiertes Verfahren. Hier haben wir einiges zu berichten.

Auch die Kunst erobert Räume in der Stadt. Ausstellungen und sogar Opern verlassen die heiligen Hallen und erstrecken sich mehr und mehr auf den öffentlichen Raum. Wir stellen Ihnen tolle Projekte vor.

Wenn Sie Platz nehmen und diese Ausgabe lesen, dann ist das Jahr fast vorbei. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie auch in 2011 mit Balance zwischen Theorie und Praxis über zeitgemäße Freiraumgestaltung zu informieren.

 

Die ganze Redaktion dankt für sehr viel positives Echo und wünscht Ihnen schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

Dr. Anke Münster

 

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